VRmobil für Hebammen in der Ortenau

Kordula Kovac MdB holt zusammen mit Vorstand Martin Heinzmann das VRmobil in Stuttgart ab

VRmobil

v.l.n.r.: Kordula Kovac MdB (Vorsitzende des Vereins), Stephanie Dittrich, (Hebamme und zweite Vorsitzende des Vereins), Martin Heinzmann (Vorstand Volksbank)

Bild: Gewinnsparverein Baden-Württemberg

Juli 2017 - Netzwerk für Familien und Hebammen Ortenau e.V. bekommt einen VW UP über die Volksbank Mittlerer Schwarzwald eG

139 Fahrzeuge haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Land sozialen Einrichtungen in ganz Baden-Württemberg in diesem Jahr gespendet. In der 10-Jahre-Jubiläumsveranstaltung mit mehr als 400 Gästen im Carl Benz Center in Stuttgart hat Manfred Lucha MdL, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg und Schirmherr des Sozialprojekts, während des Festakts symbolisch die Fahrzeugschlüssel übergeben. Seit dem Start des Projekts „VRmobil – Wir fördern die Region“ im Jahr 2007 haben Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg insgesamt 1.053 VRmobile genannte VW Ups gespendet.
In Zukunft hilft so ein Fahrzeug jetzt auch dem Netzwerk für Familien und Hebammen Ortenau e.V., deren Vorsitzende die Wolfacherin Kordula Kovac MdB ist. Sie selbst hat zusammen mit ihrer Stellvertreterin Stephanie Dittrich  und Volksbank-Vorstand Martin Heinzmann dieses Fahrzeug freudestrahlend in Stuttgart in Empfang genommen und durfte es persönlich ins Kinzigtal fahren. "Das Auto soll die Arbeit des Netzwerkes vereinfachen bzw. im ländlich geprägten Ortenaukreis erst ermöglichen und vor allem dem beim Verein angestellten zukünftigen Geschäftsführer zur Verfügung stehen." so Kordula Kovac. "Er wird sich um die Datenerhebung zur Hebammenversorgung und um die „Netzwerkarbeit“ kümmern."
Die Fahrzeuge stehen den sozialen Einrichtungen auf Leasingbasis für drei Jahre zur Verfügung um in dieser Zeit im Dienste der Solidarität zu fahren. Mit dieser Hilfe auf Rädern manifestieren die Volksbanken und Raiffeisenbanken eindrücklich den genossenschaftlichen Gedanken ihrer Gründerväter: "Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha. „Menschen, die ihre Kräfte bündeln, sind gemeinsam stärker, als es ein einzelner je sein könnte. Das gilt heute noch genauso wie vor 150 Jahren. Ich danke Ihnen allen für Ihr solidarisches Engagement. Sie tragen dazu bei, dass das soziale Netz eng geknüpft bleibt und viele hilfsbedürftige Menschen in den Regionen mobil versorgt werden können“, bedankte sich Lucha bei den Vertretern der Genossenschaftsbanken. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der sozialen und karitativen Dienste, die die zur Verfügung gestellten Autos in Zukunft nutzen werden, wünschte der Minister allzeit gute und sichere Fahrt.
"Unsere Volksbanken und Raiffeisenbanken verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung. Die VRmobile sind dafür ein hervorragendes Beispiel “, sagte Dr. Roman Glaser, Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands (BWGV), bei der Schlüsselübergabe. „Es ist schon etwas ganz Herausragendes, wenn nun in zehn Erfolgsjahren mehr als 1.000 dieser Fahrzeuge auf unseren Straßen dazu beigetragen haben und noch immer beitragen, soziales Wirken in den Regionen zu unterstützen beziehungsweise erst möglich zu machen.“

Das Besondere an der Spendenaktion: Die Bankkunden selbst machen dies möglich. Rund 350.000 Kunden von Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg haben jeden Monat bei ihrer Bank insgesamt mehr als 1,14 Millionen Lose des Gewinnsparvereins der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg e.V. erworben.
So funktioniert das Gewinnsparen: Ein Los kostet zehn Euro, davon gehen 7,50 Euro auf ein Sparkonto und 2,50 Euro sind der Spieleinsatz. Von diesem Einsatz werden rund 63 Cent nach der Abgabenordnung an gemeinnützige Einrichtungen, Kindergärten, Schulen oder Sport- und Musikvereine in der jeweiligen Region gespendet. Mitglieder des Gewinnsparvereins sind 135 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg. „Wir können voller Stolz sagen, das Gewinnsparen ist eine wichtige Lotterie im Ländle, und auch bei diesem Projekt wird mit den genossenschaftlichen Werten wie Selbsthilfe, Verantwortung, Subsidiarität, Solidarität ein wertvoller Beitrag für die Regionen geleistet“, sagte Jürgen Rehm, Vorstand des Gewinnsparvereins der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg.

Viele soziale Einrichtungen können die Fahrzeuge auch nach den drei Jahren weiterhin nutzen. Denn von den 685 VRmobilen, die in den Jahren 2008 bis 2014 übergeben wurden, haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken nach Ablauf des Leasingvertrags 621 komplett an die sozialen Einrichtungen gespendet. Das Spendenaufkommen des Gesamtprojekts beträgt nun mehr als 9,1 Millionen Euro.