"Osterhase" bringt FC Wolfach den Sieg

Volksbank Kinzigtal eG kürt den Gewinner des "Sterne des Sports"-Wettbewerbs

Freuen sich bei der Preisverleihung (von links): Schirmherr und Jurymitglied Michael Geiger, Vorstandssprecher der Volksbank Kinzigtal eG Martin Heinzmann, SV Haslach-Vorstand Hans-Joachim Schmidt, SV Haslach-Geschäftsführer Eugen Oberfell (vorne), FC Wolfach-Pressewart Matthias Dorn (hinten), FC Wolfach-Vorstand Peter Buchholz, SV Steinach-Vorsitzende Ursula Hildbrand, FC Wolfach-Stellvertretender Vorstand Roland Bächle und SV Steinach-Vorstandsmitglied Ria Faltin.

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September 2016

(Von Arwen Möller) Die "Sterne des Sports" der Volksbanken-Raiffeisenbanken zeichnen sozial engagierte Sportvereine aus. Der Regionalsieger mit bronzener Prämie ist seit Donnerstag bekannt: Der FC Wolfach gewinnt mit seiner Osterhasen-Aktion 1000 Euro und fährt zum Silber-Wettbewerb.

"Es geht nicht um höher, schneller, weiter", stellte Martin Heinzmann, Vorstandssprecher der Volksbank Kinzigtal, eingangs der Feier am Donnerstagabend in Wolfach klar. Die Auszeichnung würdigt Sportvereine für ihr soziales Engagement. Bewertet werden kreative und innovative Projekte der Vereine zu verschiedenen Schwerpunktthemen.

Vertreter aller neun Vereine, die Bewerbungen zu dem Wettbewerb auf regionaler Ebene eingereicht hatten, waren gekommen. Auch freute sich der Volksbank-Sprecher besonders, die beiden Europameisterinnen des TuS Gutach unter den Gästen zu begrüßen. Doch bevor er die Platzierungen verkündete, stellte Heinzmann den Wettbewerb vor: Bei der Volksbank Kinzigtal konkurrierten die Vereine mit ihren Projekt-Bewerbungen um den "bronzenen Stern des Sports". Der Sieger dürfe nach Stuttgart zum Wettbewerb um die Silber-Prämie. Wer dort Erster wird, fährt nach Berlin, wo der "goldene Stern des Sports" schließlich von Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht wird.

Dass dieses Engagement im Kinzigtal gut funktioniert, lobte auch Tischtennis-Verbandspräsident Michael Geiger, der auch diesmal Schirmherr des Wettbewerbs auf Regionalebene war. In seinem Grußwort betonte Geiger, wie wichtig neben der sportlichen Leistung das gesellschaftliche Engagement sei, dass man auch mal ein Kuchen backe oder die Jugend zum Training fahre. Er ermunterte mehr Vereine, eine Bewerbung einzureichen und die 200 Euro, die alle nicht-platzierten Bewerber bekommen, mitzunehmen. Und er verriet, dass es sich durchaus lohnen könne, an der Bewerbung zu feilen.

Dann rief Heinzmann in der Reihenfolge der Bewerbungseingänge alle Vereine auf, sich und das Projekt ihrer Bewerbung kurz vorzustellen. Dabei wurde klar, dass Heinzmann und Geiger eingangs nicht übertrieben hatten und die Vertreter mit Feuereifer, viel Herzblut hinter ihren Vereinen stehen und sich auch für die breite Gesellschaft stark machen.

Dann rückte der Vorstandssprecher der Volksbank Kinzigtal endlich mit dem Ergebnis des Bronze-Wettbewerbs raus –­ jedoch verriet er zunächst nur Platz 9 bis 4 (Platzierte in dieser Reihenfolge): Tennisclub Schenkenzell, SG Busenweiler-Römlinsdorf, TuS Gutach 1901 – Abteilung Handball, Herzgruppe Haslach, Skiclub Hausach 1964 und RSV Solidarität Gutach. Jeder erhielt von Schirmherr Geiger und Monika Boser, die bei der Volksbank Kinzigtal für den "Sterne des Sports"-Wettbewerb zuständig ist, die 200-Euro-Anerkennungsprämie, eine Urkunde und einen vom Verbandspräsident unterschriebenen Tischtennisschläger.

Dass der TV Steinach mit seiner Bewerbung zum Jubiläums-Projekt den dritten Platz bekommen würde, damit hatte die Vorsitzende Ursula Hildbrand nicht gerechnet. Umso mehr freute sie sich, nachdem der Verein im vergangenen Jahr auf Platz 1 gelandet war, nun wieder auf dem "Treppchen" zu stehen und 500 Euro, Urkunde, Tischtennisschläger, Blumen und einen kleinen Stern entgegenzunehmen.

Das erste Mal dabei und gleich auf Platz 2: Der SV Haslach 1911 freute sich riesig über diesen Erfolg, eine Prämie von 750 Euro, Urkunde, Tischtennisschläger, Blumen und einen etwas größeren, bronzenen Stern. Der Verein hatte sich unter dem Titel "Alles unter einem Hut" beworben.

Dann leitete Heinzmann zur Siegerehrung über: Der FC Wolfach 1920 hatte mit seiner Osterhasen-Aktion die Jury überzeugt und auch von den Beschenkten in Wolfach überwältigenden Dank zurück bekommen. Vorsitzender Peter Buchholz war glückstrahlend: "Platz 3, Platz 2 und nun Platz 1, das ist toll." Neben dem Preisgeld von 1000 Euro, Urkunde, Tischtennisschläger, Blumen und einem strahlenden, großen, bronzenen "Stern des Sports" dürfen die Wolfacher nun nach Stuttgart fahren, um dort im Landeswettbewerb um den "silbernen Stern des Sports" anzutreten.

Nach dem Wettbewerb läutete Heinzmann den geselligen Teil ein –­ und Schirmherr Geiger zeigte Fotos von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.